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· Medizinisch geprüft von Team von Prof. Dr. Erdal Karaöz

Thrombozytenreiches Plasma (PRP)-Therapie

Thrombozytenreiches Plasma ist ein autologes Konzentrat, das aus dem Eigenblut eines Patienten gewonnen wird. Durch Zentrifugation der Probe wird eine Plasmafraktion abgetrennt, die reich an Blutplättchen und deren Wachstumsfaktoren ist. Diese wird dann in das Zielgewebe injiziert, um die Heilung zu unterstützen.

Wie wird thrombozytenreiches Plasma hergestellt?

Eine kleine Menge Blut wird entnommen und zentrifugiert. Die thrombozytenreiche Plasmaschicht wird von roten Blutkörperchen und plättchenarmem Plasma getrennt und dann – oft unter Ultraschallkontrolle – in ein Gelenk, eine Sehne, die Kopfhaut oder ein Wundbett injiziert. Da das Material autolog ist, ist eine Immunabstoßung kein Problem, und der gesamte Vorgang dauert in der Regel weniger als eine Stunde.

Wofür wird PRP eingesetzt?

PRP wird am häufigsten diskutiert für:

PRP vs. Stammzelltherapie vs. Exosomen

PRP liefert Wachstumsfaktoren, aber keine lebenden Zellen. MSC-Therapie liefert Zellen, die auf die Gewebeumgebung reagieren und über einen längeren Zeitraum Signale aussenden. Exosomen-Therapie liefert von Zellen stammende Vesikel ohne die Zellen selbst. PRP ist die am wenigsten komplexe und kostengünstigste der drei; es ist auch in seinem Anwendungsbereich am stärksten begrenzt.

Wo mehr als ein Weg plausibel ist, vergleichen wir sie fallweise — siehe kombinierte Protokolle und Entscheidungshilfe MSC versus Exosomen.

Kosten und Dauer der PRP-Therapie

PRP wird typischerweise als kurzer Injektionszyklus im Abstand von zwei bis vier Wochen verabreicht, mit einer Überprüfung nach drei Monaten. Da es vor Ort zubereitet wird, ist es wesentlich kostengünstiger als zellbasierte Therapien. Die aktuellen Inklusivleistungen finden Sie auf unserer Preisseite und, für internationale Patienten, in dem Kostenleitfaden Türkei.

Häufig gestellte Fragen

Ist die PRP-Therapie sicher?

PRP verwendet Ihr eigenes Blut, sodass allergische Reaktionen und Abstoßung nicht zu erwarten sind. Vorübergehende Schmerzen, Schwellungen oder Blutergüsse an der Injektionsstelle sind für einige Tage häufig. Das Infektionsrisiko ist gering, wenn die Zubereitung in einer sterilen klinischen Umgebung erfolgt.

Wie lange dauert es, bis PRP wirkt?

Die meisten Patienten werden nach 6–12 Wochen beurteilt. Sehnen- und Gelenkreaktionen bauen sich allmählich auf; eine einzelne Sitzung ist selten der gesamte Plan.

Ist PRP besser als die Stammzelltherapie?

Keines von beiden ist universell besser. PRP eignet sich für lokalisierte Sehnen- und leichte Gelenkprobleme; zellbasierte Therapien werden bei fortgeschrittener Degeneration oder systemischen Erkrankungen und nur nach einer medizinischen Untersuchung besprochen.

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